drei Jungen über die Berufe der Väter

•September 14, 2008 • Kommentar schreiben

Drei Jungen unterhalten sich ueber die Berufe ihrer Väter:

“Mein Papa verdient 1000 Euro im Monat, er arbeitet bei Stollwerck und taucht die Weihnachtsmänner in die Schokolade, die kommen schön braun wieder heraus.”

“Meiner verdient sogar 2000 Euro, er ist bei Ford und taucht die Karrosserieteile in die Lackbäder, damit sie schön bunt werden.”

“Mein […]

schokoladebraun…..

•September 14, 2008 • Kommentar schreiben

In Südafrika bringt die weiße Frau eines weißen Farmers ein schokoladenbraunes Kind zur Welt.
Der Gatte bestaunt die dunkle Körperfarbe.
Erzählt die junge Mutter: “Ich habe gehört, wenn man von einem Schwarzen verfolgt wird, das ist mir nämlich letztens passiert, dann wird das Kind von dem Schock auch schwarz.”
Das klingt plausibel, aber der Mann hat Bedenken und […]

100jähriges Jubiläum der Toblerone

•September 14, 2008 • Kommentar schreiben

Heute wurde im Schokoladenmuseum Köln die Wanderausstellung zum

100jährigen Jubiläum der Toblerone eröffnet. Seit Anfang des Jahres

tourt die Wanderausstellung durch die Schweiz, wo sie bereits rund

200.000 Schokoladenfans begeistert hat. In Deutschland gastiert sie

nun vom 28. August bis 26. September 2008 exklusiv im

Schokoladenmuseum in Köln.

Die Ausstellung „100 Jahre Toblerone“ im Kölner Schokoladenmuseum

zeigt erstmals Zeitdokumente, Bilder und originale Exponate gesammelt

aus 100 Jahren Erfolgsgeschichte. Wer sie gesehen hat, erkennt

spätestens dann, dass ein Jahrhundert Schweizer „Schoggi“ nicht nur

für „zackigen Genuss“, sondern auch für ein beachtliches Stück

Schweizer Wirtschafts- und internationaler Markengeschichte steht.

Zu sehen ist u. a. die erste Toblerone Verpackung aus dem Jahr

1908, deren Ähnlichkeit zur heutigen Verpackung verblüffend ist – die

Bewahrung des Originals ist ein Teil der Markenführungsstrategie von

Toblerone. Gleichzeitig zeigen zahlreiche Plakate, Sammelbilder,

original Emaille-Werbetafeln sowie unterschiedliche Beispiele von

vergangenen und aktuellen TV-Kampagnen die starke Innovationskraft,

die diese Marke seit einem Jahrhundert prägt. Auf der Reise durch ein

Jahrhundert Toblerone erfahren die Besucher sogar einige Details über

das am besten gehütete Geheimnis der Toblerone - den erlesenen

Zutaten, die zum Teil die halbe Welt umrunden, bevor sie im Toblerone

Werk in Bern verarbeitet werden. Nur und ausschließlich dort

entstehen alle Toblerone Produkte, die heute in mehr als 120 Ländern

der Erde verkauft werden und somit das Gütesiegel „Schweizer

Qualitätsschokolade“ tragen. Im Jahr 2007 beispielsweise wurde in

Bern umgerechnet ein Zacken Toblerone für jeden Erdenbürger

hergestellt.

Jacobs ist einem Krebsleiden erlegen

•September 14, 2008 • Kommentar schreiben

Der Kaffee-Milliardär und Stifter der gleichnamigen Bremer Privatuniversität Klaus J. Jacobs ist einem Krebsleiden erlegen. Der in Bremen geborene Wahlschweizer starb in der Nacht zum Donnerstag im Alter von 71 Jahren, wie die Jacobs Holding bekannt gab. Jacobs musste sich im Juni 2007 einen Hirntumor entfernen lassen. Noch im vergangenen April hatte er gehofft, die Krankheit besiegt zu haben.

Viele der Vorfahren waren Deichbauern, sein Großonkel hatte in der Bremer Altstadt ein Kaffeehandelshaus gegründet. Der Vater des Verstorbenen machte das Unternehmen nach dem Zweiten Weltkrieg zum umsatzstärksten Kaffeeanbieter in der Bundesrepublik. Klaus J. Jacobs trat 1961 als Direktor Einkauf und Marketing bei Joh. Jacobs & Co. ein, wie die von ihm und seiner Familie 1988 gegründete Jacobs Foundation am Donnerstag mitteilte. Er baute Marken wie die bekannte «Krönung» auf und wurde 1972 zum Geschäftsführer.

Schon 1973 verlegte er den Firmensitz nach Zürich, 1982 übernahm er die Schweizer Unternehmen Tobler und Suchard. Der Verkauf der Jacobs Suchard AG an den US-Tabakmulti Philip Morris 1990 brachte ihm Milliarden, aber auch viel Kritik in der Schweiz ein. Erst später wurde bekannt, dass sich Jacobs für die Auszahlung seiner Geschwister stark verschulden musste und finanziell unter Zugzwang stand.

Stifter der Bremer Privatuniversität

Als Besonderheit in der deutschen Hochschullandschaft gab die Jacobs Foundation 2006 bekannt, dass sie bis 2011 insgesamt 120 Millionen Euro in die Bremer Privatuniversität stecken werde. Diese heißt seither Jacobs University Bremen. Er wolle ein Signal setzen, was privates Engagement leisten könne, sagte der Vater von sechs Kindern aus zwei Ehen.

Nach dem Verkauf der Jacobs Suchard AG baute Jacobs mit Barry Callebaut und Adecco in den 90er Jahren den weltgrößten Schokolade- und den weltgrößten Personalvermittlungskonzern auf. Bei Barry Callebaut übernahm sein Sohn Andreas Jacobs 2005 das Verwaltungsratspräsidium.

Seine Verbundenheit mit der Schweiz zeigte der passionierte Reiter auch als Kadermitglied der Schweizer Nationalmannschaft im Dressurreiten. Jacobs wurde nach den Stiftungs-Angaben vielfach für sein Engagement für Wissenschaft, Forschung und Gesellschaft gewürdigt. Er habe unter anderem von der Universität Basel den Ehrendoktor, die Leibniz Medaille der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und die Bremische Ehrenmedaille in Gold erhalten.

Süssigkeiten-Kette in Wien eingeweiht

•September 14, 2008 • Kommentar schreiben

Gläubige Christen können in Wien bald ohne schlechtes Gewissen von ihrer Schokolade naschen: Eine Süßigkeiten – Kette in Wien will ihre kleinen Sünden am Wochenende bei der Eröffnung eines Ladens vom katholischen Pfarrer des Stephansdom weihen lassen.

Für 6,90 Euro gibt es dann , für gesegnete Erdbeer-Pfeffer-Trüffel ist ein Ablass von 13,90 Euro zu zahlen. Sie wollten mit der Segnung ihres Ladens eine alte Wiener Tradition wieder aufleben lassen, sagte der Geschäftsführer. Welchen Effekt die gesegnete Schokolade auf ihre Käufer habe, bleibe abzuwarten: «Vielleicht werden ja von ganz oben ein paar Kalorien verziehen.» In Österreich sind fast 75 Prozent der Menschen katholisch.

Schokoladen-Produzent Klaus Jacobs ist tot

•September 14, 2008 • Kommentar schreiben
Klaus Jacobs

Klaus Jacobs

Der Kaffee-und Schokoladen-Produzent Klaus Jacobs ist tot. Der in Bremen geborene Schweizer starb am Donnerstag im Alter von 71 Jahren, wie die Schweizer Nachrichtenagentur SDA berichtete. Der am 3. Dezember 1936 geborene Jacobs hatte seine Karriere in der familieneigenen Kaffeerösterei begonnen, die den bekannten Jacobs-Kaffee produzierte. Für den Familienbetrieb arbeitete er jahrelang in Guatemala. Nach seinem Umzug in die Schweiz leitete er dort von 1973 bis 1990 das Unternehmen Jacobs Suchard, das unter anderem die weltbekannte dreieckige Toblerone-Schokolade herstellte.
Nachdem Suchard an den US-Konzern Philip Morris verkauft wurde, wechselte Jacobs zum belgischen Chocolatier Callebaut. 1996 schloss er das Unternehmen mit dem französischen Schokoladenhersteller Cacao Barry zusammen. Der Barry-Callebaut-Konzern wird noch heute von Jacobs’ Familie geleitet.

Chocolatadas am Spanischen Hofe

•September 10, 2008 • Kommentar schreiben

Alles begann mit der Entdeckung eines Baumes, eines dünnen, unscheinbaren Unterholzbaumes, der sich mit einem Schattendasein inmitten Tiefwurzelnder Riesen begnügt, dem „Theobroma cacao“ – dem Kakaobaum. Die Geschichte der Schokolade ist eine spannende Geschichte, die vor mehr als dreitausend Jahren in den Hochkulturen der Maya und Azteken ihren Anfang nahm, über die des spanischen Adels und die der Spanischen Hoffürsten, bis hin zum bekannten „Schokoriegel“ reicht. Bereits die Azteken pflegten einen „Schokoladenkult“ – für sie waren die Früchte des Kakao-Baumes die „Speise der Götter“ schlechthin, die ebenso lebens- und Kraftspendende Eigenschaften hatten, wie das Blut. Sie verwendeten Kakaobohnen als Geld und füllten ihre Tresore damit. Die Europäer – vor allem die Adeligen unter ihnen – bauten in den folgenden Jahrhunderten ihren eigenen Kult um diese süße Versuchung – einen Kult des Genusses. Perfektioniert u.a. durch Cosimo de´Medici, der seinen bevorzugten Verehrerinnen schäumend süße Schokolade mit Jasminaroma reichte (schon die Spanier beluden ihre Schiffe nicht zuletzt aufgrund des Gerüchtes der Libidostimulierenden Wirkung begeistert bis zum Rand mit Kakao).

An den französischen Höfen des Barock griff man die beliebten „chocolatadas“, die Schokoladenfeste des spanischen Adels auf und wusste sie – ganz im Geiste der damaligen Zeit – zu orgiastischen Ausmaßen zu steigern. Puritanisch gesinnte Geistliche empörten sich und versuchten immer wieder, den Genuss von Schokolade unter kirchliche Fastengebote zu stellen, konsultierten in dieser Frage u. a. die Päpste Gregor XIII., Clemens VII, Paul V., Pius V., Urban VIII., Clemens XI. und Benedikt XIV – sämtlich ohne Erfolg. Schließlich waren auch die Päpste dieser Zeit keine Kostverächter. Die Stunde der Schweiz als das „Schokoladenland“ schlechthin schlug im Jahre 18O9, als der kleine Philippe Suchard (1797 – 1852) im Alter von 12 Jahren zu einem Apotheker in Neuchâtel geschickt wurde, um ein Pfund Schokolade für seine kranke Mutter zu holen. Als er hörte, dass er dafür sechs Franken bezahlen musste, beschloss er, später einmal selbst Schokolade herzustellen – was er mit allergrößtem Erfolg in die Tat umsetzte und der Schokolade zu ihrem Siegeszug in Europa verhalf.

Heute quält mehr als ein Drittel aller Frauen (und immer mehr Männer) hierzulande zumindest gelegentlich ein wahrer Süßhunger. Und ihr klarer Favorit ist Schokolade – oder irgendwas knuspriges, mit Schokolade darauf oder daran. Dabei spielt es keine Rolle, ob Frau nun schwanger ist – oder schon Mutter – oder kinderlos. Sage und schreibe 7,5 Kilo Schokolade im Jahr verputzen die Deutschen im Schnitt pro Kopf – und sind damit klarer Weltmeister.

Längst beschäftigt diese Gewohnheit die Ernährungsexperten – unterscheidet Ernährungspsychologen in „Beißer“ und „Lutscher“, weisen Ihnen Charaktereigenschaften zu. Beißer kauen Schokolade, sagen sie, lieben Sorten wie Zartbitter oder Mandel, die zwischen den Zähnen knacken, sind dynamisch und selbstsicher. Lutscher – Sie ahnen es – lassen die Stückchen mit verdrehten Augen genüsslich schmelzen und zählen eher zu den sensiblen Zeitgenossen. Doch ob Beißer oder Lutscher – die Zahl der Schokoladenanhänger wächst noch immer. Und unter Ihnen die Zahl derjenigen, die sich nicht scheuen, sich als „Schokoholics“ zu outen.

„Um Himmels Willen …“, werden Sie jetzt womöglich sagen und die Tüte mit den Schokoknusperflakes verstohlen beiseite schieben, „… macht Schokolade süchtig? Sind Entzugserscheinungen bekannt?“ „Nein …“ ist sich Prof. Dr. Joachim Westenhöfer von der Fachhochschule Hamburg sicher, „… weder noch. In Studien konnten keine Stoffe nachgewiesen werden, die süchtig machen oder sich anderweitig auf die Psyche auswirken.“ Joachim Westenhöfer schließt aus, dass man nach Schokolade süchtig werden kann – allenfalls könne man von „Gier“ sprechen.

Das ist besonders für Schwangere tröstlich zu wissen, die sich bis zu ihrem neuen „Zustand“ vor einem „Täfelchen“ Schokolade am Tag nicht bange machen ließen. Schließlich warnen doch Ernährungsfachleute immer wieder vor zuviel Genuss von Süßem während der Schwangerschaft – insbesondere im letzten Drittel, wenn der Darm ohnehin ein wenig träge wird und durch die „verstopfende“ Eigenschaft, die man der Schokolade nachsagt, nicht zusätzlich belastet werden sollte. Also Entwarnung: ersten gibt`s keine Entzugserscheinungen – und zweitens geht auch die schokoladenarme Zeit vorbei.

Und was ist mit dem „Glücklichmachen?“ Es gibt schließlich zahllose überzeugte Beißer und Lutscher, die darauf schwören, dass Schokolade glücklich macht !? „Schokolade macht tatsächlich glücklich …“, meint Joachim Westhöfer, „… aber nicht den, der sie ißt, sondern die Hersteller.“

Durch Krisen zu neuer Blüte

•September 3, 2008 • Kommentar schreiben

Durch Krisen zu neuer Blüte

Ende der zwanziger Jahre brach für die Schweizer Schokoladeindustrie eine harte Zeit an. Der verstärkte Protektionismus und die Wirtschaftskrisen der 20er und 30er Jahre führten zum Verlust der Exportmärkte. Der Zweite Weltkrieg brachte strenge Einfuhrbeschränkungen für Zucker und Kakao und 1943 die Rationierung.

Fliessbandarbeit Wo früher Frauen an langen Tischen, später Fliessbändern Pralinés sorgfälltig in die Schachteln legten, besorgen heute Roboter dasselbe in einem Bruchteil der früher nötigen Zeit. Aufmerksame Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren und korrigieren die Arbeit der Roboter.
Seit 1950 erfreut sich die Schweizer Schokoladeindustrie einer stetigen Weiterentwicklung. Die Automation und neue Technologien zur Schokoladeherstellung wurden vorangetrieben. Die fortschreitende wirtschaftliche Integration sowie der weltweite Zollabbau förderten den internationalen Warenaustausch. Die Fabrikanten erkannten die Zeichen der Zeit und bauten ihre Marktstellung in vielen Ländern der Welt weiter aus.
Production Picture Die älteste Art des Formens: in flache Formen, die die Negativform des fertigen Produktes darstellen, wird die duftende, flüssige Schokoladenmasse eindosiert.
Die Entwicklung neuartiger, den modernen Konsumgewohnheiten entgegenkommender Produkte und Produktformen, die Hochhaltung der Qualität, die konsequent verfolgte Modernisierung der Fabrikationsbetriebe und die Förderung der beruflichen Ausbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Mittel, dank denen die schweizerische Schokoladeindustrie ihre weltweite Marktgeltung auch im 21. Jahrhundert behaupten kann.

Vom Kakao zur Schokolade

•September 3, 2008 • Kommentar schreiben

Vom Kakao zur Schokolade

Der grosse Botaniker Carl von Linné war bei weitem nicht der Erste, der die einmaligen Vorzüge der Pflanze erkannte, der er den botanischen Namen „Theobroma Cacao L.“ gab. „Theobroma“ heisst „Götterspeise“. Als solche hatten den Kakao bereits die Tolteken, Mayas und Azteken erkannt, von denen uns der Name „cacauatl“ überliefert ist. Schon um das Jahr 600 kultivierten die Mayas in Mittelamerika den Kakao. Sie benützten die Kakaobohnen für die Zubereitung eines sehr nahrhaften Getränks, das sie „Xocolatl“ nannten, wovon wohl das heutige „Schokolade“ kommt.

Xocolatl Azteken bei der Zubereitung des „Xocolatl“: Kakaobohnen werden geröstet, gemahlen und mit Wasser und Gewürzen schaumig gerührt (Olfert Dapper, „Die unbekannte Neue Welt“).
Auch die spanischen Konquistadoren des 16. Jahrhunderts interessierten sich für den Kakao. 1528 brachte Cortez den ersten Kakao und die für die Zubereitung des exotischen Getränks nötigen Geräte nach Spanien, wo dieses am Hofe bald grossen Anklang fand. 1615 führte die in Madrid aufgewachsene Infantin Anna von Österreich als Gattin König Ludwigs XIII die Trinkschokolade am französischen Hof ein. In Paris wurde sie zum Status- und Modegetränk der Aristokratie und fand von hier aus Verbreitung in ganz Europa. Während im 19. Jahrhundert die Trinkschokolade an Bedeutung verlor, wuchs dafür jene der festen Schokolade, deren Anfänge in Frankreich in den Jahren nach 1830 liegen.

Die Schokolade kommt in die Schweiz…

•September 3, 2008 • Kommentar schreiben

Die Schokolade kommt in die Schweiz…

1819 eröffnete François-Louis Cailler in Corsier bei Vevey eine der ersten mechanisierten Schokolade-Manufakturen und begründete so die älteste noch existierende Schokolademarke in der Schweiz. Damit war die Schokolade in das Land eingezogen, in dem sie bald die grössten Förderer und Pioniere fand. Philippe Suchard eröffnete 1826 in Serrières eine Schokoladenmanufaktur. Ihm folgten Jacques Foulquier (Vorgänger von Jean-Samuel Favarger) im gleichen Jahr in Genf, Charles-Amédée Kohler 1830 in Lausanne, Rudolf Sprüngli 1845 in Zürich, Aquilino Maestrani 1852 in Luzern, später St. Gallen, Johann Georg Munz 1874 in Flawil, Jean Tobler 1899 in Bern.

Chocolat pioneers
Daniel Peter gründete 1867 in Vevey eine Schokoladefabrik. Nach langen Versuchen gelang ihm die naheliegende, aber schwierige Verbindung der Schokolade mit Milch, und er erfand so 1875 die Milchschokolade. Rodolphe Lindt eröffnete im Jahr 1879 in Bern eine Schokolade-Manufaktur. Er entwickelte mit dem „Conchieren“ ein Verfahren, mit dem es ihm gelang, die erste Schmelz- oder Fondant-Schokolade der Welt zu produzieren. Viele weitere Schweizer Unternehmer gründeten in den Jahren danach Unternehmen, die mit ihrer erfolgreichen Tätigkeit den bald weltweiten Ruf der Schweizer Schokolade mitprägten.